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Heute sanieren,
morgen profitieren.

Energieberatung iSFP

– damit Sanierung nicht zur Kostenfalle wird

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  2. Energieberatung ISFP
Erstellungsdatum:

26.Mai, 2026

Eine professionelle Energieberatung mit iSFP zeigt transparent auf, wie ein Gebäude energetisch wirklich dasteht, welche Sanierungsmaßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden sollten. Statt isolierter Einzelmaßnahmen liefert der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ein perfekt abgestimmtes Gesamtkonzept für Gebäudehülle, Heizungstechnik und maximale Fördermittel.

Das Ziel ist klar:

  • Energieverluste erkennen
  • Betriebskosten senken
  • Fördermittel richtig nutzen
  • Fehlinvestitionen vermeiden.

Was ist eine Energieberatung mit iSFP?

Eine Energieberatung ist die fachliche Analyse eines Gebäudes mit dem Ziel, den Energieverbrauch, den energetischen Zustand und sinnvolle Verbesserungsmaßnahmen zu bewerten. Dabei werden unter anderem Dach, Fassade, Fenster, Kellerdecke, Wärmebrücken, Heizungsanlage, Warmwasserbereitung, Lüftung und Nutzerverhalten betrachtet.

Am Ende steht eine klare Entscheidungsgrundlage:

  • Was ist notwendig? 
  • Was ist sinnvoll?
  • Was rechnet sich?
  • Was ist förderfähig?
  • Was sollte besser nicht oder erst später gemacht werden?

Bei Wohngebäuden kann daraus zum Beispiel ein individueller Sanierungsfahrplan, iSFP, entstehen. Dieser zeigt Schritt für Schritt, wie ein Gebäude energetisch verbessert werden kann. Die BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude aktuell mit 50 % des förderfähigen Beratungshonorars, maximal 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 850 € bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten. Für Wohnungseigentümergemeinschaften kann zusätzlich ein Zuschuss für die Erläuterung in der Eigentümerversammlung hinzukommen.

Was wird bei einer Energieberatung mit iSFP gemacht?

1. Bestandsaufnahme des Gebäudes

Zuerst wird der energetische Ist-Zustand aufgenommen. Dazu gehören die Gebäudehülle, also Dach, Außenwände, Fenster, Türen, Kellerdecke oder Bodenplatte, sowie die vorhandene Anlagentechnik. Auch die Heizungsanlage spielt eine zentrale Rolle, weil sie gemeinsam mit dem Zustand der Gebäudehülle über Verbrauch, Effizienz und zukünftige Sanierungsoptionen entscheidet.

2. Bewertung der Schwachstellen

Typische Schwachstellen sind hohe Wärmeverluste über Dach oder Fassade, alte Fenster, ungedämmte Kellerdecken, veraltete Heiztechnik, falsch eingestellte Anlagen, fehlender hydraulischer Abgleich oder ungünstige Wärmeverteilung.

Wichtig: Nicht jede erkennbare Schwachstelle muss sofort saniert werden. Eine gute Energieberatung trennt zwischen dringend notwendig, wirtschaftlich sinnvoll, förderfähig und technisch nachrangig.

3. Entwicklung sinnvoller Maßnahmen

Danach werden passende Sanierungsmaßnahmen entwickelt. Beispiele sind:

  • Dämmung von Dach, Fassade, oberster Geschossdecke oder Kellerdecke
  • Fenstertausch mit passendem Wärmebrückenkonzept
  • Heizungsoptimierung oder Heizungstausch
  • Einbindung erneuerbarer Energien
  • Lüftungskonzept bei dichter Gebäudehülle
  • Erstellung eines Sanierungsfahrplans
  • Fördermittelprüfung und technische Nachweisführung

4. Wirtschaftliche und fördertechnische Einschätzung

Eine Energieberatung prüft nicht nur technische Möglichkeiten, sondern auch Förderchancen. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude unterstützt Sanierungen, die dauerhaft Energiekosten senken und den Gebäudebestand effizienter machen.

Für viele Förderprogramme des Bundes ist die Einbindung qualifizierter Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten relevant. Die Energieeffizienz-Expertenliste ist ein bundesweites Verzeichnis qualifizierter Fachkräfte für energieeffizientes Bauen, Sanieren und Optimieren.

Auf welcher Grundlage basiert eine Energieberatung mit iSFP?

Eine seriöse Energieberatung basiert nicht auf Bauchgefühl, sondern auf gesetzlichen, technischen und förderrechtlichen Grundlagen.

Gebäudeenergiegesetz, GEG

Das Gebäudeenergiegesetz enthält Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden, an Energieausweise und an den Einsatz erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung. Es ist damit eine zentrale Grundlage für Neubau, Sanierung und energetische Bewertung von Gebäuden.

DIN V 18599 / energetische Bilanzierung

Die DIN V 18599 dient der Berechnung des Energiebedarfs von Gebäuden. Sie betrachtet unter anderem Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser, Beleuchtung sowie Nutz-, End- und Primärenergiebedarf.

Förderbedingungen von BAFA, KfW und BEG

Für geförderte Maßnahmen gelten zusätzlich die technischen Mindestanforderungen und Verfahrensregeln der jeweiligen Förderprogramme. Bei Nichtwohngebäuden wird zum Beispiel die Energieberatung nach DIN V 18599 über das BAFA gefördert; die Förderung beträgt aktuell 50 % des förderfähigen Beratungshonorars, abhängig von der Nettogrundfläche bis maximal 4.000 €.

Für wen ist eine Energieberatung mit iSFP relevant?

Eine Energieberatung ist besonders sinnvoll für:

Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern
wenn Sanierung, Heizungstausch, Dämmung, Fenstertausch oder Fördermittel geplant sind.

Wohnungseigentümergemeinschaften
wenn mehrere Eigentümer eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Sanierung, Kostenverteilung und Fördermöglichkeiten benötigen.

Vermieter und Immobilienbesitzer
wenn Gebäude langfristig werthaltig bleiben, gesetzliche Anforderungen eingehalten und Betriebskosten reduziert werden sollen.

Käufer älterer Immobilien
wenn vor dem Kauf klar sein soll, welche energetischen Schwächen und Folgekosten zu erwarten sind.

Gewerbe, Kommunen und Betreiber von Nichtwohngebäuden
wenn Energieverbräuche, Betriebskosten, gesetzliche Anforderungen und Fördermöglichkeiten professionell bewertet werden müssen. Das BAFA fördert Energieberatungen für Nichtwohngebäude im Bestand und Neubau, damit Energieeffizienz und erneuerbare Energien frühzeitig in den Planungs- und Entscheidungsprozess einbezogen werden.

Für welche Maßnahmen ist Energieberatung mit iSFP wichtig?

Eine Energieberatung ist relevant bei:

  • energetischer Sanierung von Bestandsgebäuden
  • Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans
  • Heizungstausch oder Heizungsoptimierung
  • Dämmung von Dach, Fassade, Kellerdecke oder Geschossdecke
  • Fenstertausch
  • Lüftungskonzepten
  • Fördermittelanträgen
  • Effizienzhaus-Sanierungen
  • Nichtwohngebäuden nach DIN V 18599
  • Energieausweisen
  • Sanierungsplanung vor Kauf, Umbau oder Modernisierung

Gerade bei kombinierten Maßnahmen ist Beratung wichtig. Ein Fenstertausch ohne Blick auf Lüftung, Wärmebrücken und spätere Fassadendämmung kann technisch problematisch werden. Eine neue Heizung in einem unsanierten Gebäude kann zu groß dimensioniert sein. Eine Dämmmaßnahme ohne Gesamtkonzept kann Förderchancen verschenken.

Welche Vorteile bringt eine Energieberatung mit iSFP?

Klare Entscheidungen statt Rätselraten

Sie erhalten eine fachliche Einschätzung, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind. Das verhindert Aktionismus und teure Einzelmaßnahmen ohne Gesamtnutzen.

Bessere Reihenfolge der Sanierung

Nicht jede Maßnahme sollte sofort umgesetzt werden. Eine Energieberatung zeigt, welche Schritte technisch aufeinander aufbauen und welche Reihenfolge sinnvoll ist.

Fördermittel richtig nutzen

Förderprogramme ändern sich und haben technische Mindestanforderungen. Eine Energieberatung hilft, passende Fördermöglichkeiten zu erkennen und Fehler bei Planung und Antragstellung zu vermeiden.

Weniger Energieverbrauch und niedrigere Betriebskosten

Durch gezielte Maßnahmen können Wärmeverluste reduziert, die Heiztechnik verbessert und Energiekosten langfristig gesenkt werden.

Mehr Wohnkomfort

Eine gute Sanierung verbessert nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch Oberflächentemperaturen, Zuglufterscheinungen, Feuchteschutz und Behaglichkeit.

Werterhalt der Immobilie

Energetisch schlechte Gebäude werden zunehmend schwerer kalkulierbar. Eine Beratung zeigt, wie ein Gebäude zukunftsfähig entwickelt werden kann.

Weniger Risiko bei Sanierung und Handwerkerangeboten

Sie bekommen eine fachliche Grundlage, um Angebote besser einzuordnen. Das schützt vor falscher Dimensionierung, unpassenden Materialien und Maßnahmen, die später wieder geändert werden müssen.

Unser Ansatz

Wir betrachten Ihr Gebäude nicht isoliert nach einzelnen Bauteilen, sondern als Gesamtsystem. Gebäudehülle, Anlagentechnik, Nutzung, Fördermittel und Baupraxis müssen zusammenpassen. Nur dann entsteht eine Sanierung, die technisch funktioniert, wirtschaftlich vertretbar ist und langfristig Sinn ergibt.

Energieberatung bedeutet für uns:

  • ehrlich bewerten
  • verständlich erklären
  • sauber planen

Nicht jede Maßnahme ist automatisch sinnvoll. Nicht jede Förderung lohnt sich. Und nicht jedes Gebäude braucht sofort die Komplettsanierung. Entscheidend ist ein Konzept, das zum Gebäude, zum Budget und zu den Zielen der Eigentümer passt.

Kurz gesagt: Wir beraten nicht nach Schema F, sondern entwickeln ein realistisches Sanierungskonzept, das fachlich sauber, wirtschaftlich sinnvoll und praktisch umsetzbar ist.

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